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Der erste Urlaub mit dem GSA

von Thomas Spindler

Sommer 1997: Die erste, weitere Fahrt führt mich und einige Bekannte auf die Insel Krk. Einen Tag vor der Abfahrt schmökere ich von Langeweile gepeinigt in älteren Gebrauchtwagenzeitungen herum. Wie üblich bleibe ich beim Buchstaben C und ärgere mich darüber, daß französische Autos in deutschen Zeitungen stets herabgekanzelt werden. Endlich beim GS angelangt, verspürte ich bei der Lektüre deutlich aufkeimende Panik: Hydraulikdefekte, zerplatzte Motoren, hoher Verbrauch, Radlager, Halbachsen, Nockenwellen, Schweller... aber ein gutes Platzangebot...naja - immerhin! (Rückblickend kann ich nur sagen: Blödsinn!!! Solche Defekte habe ich -trotz schlechter Wartungsmoral meinerseits- nicht erlebt.)

Am Tag darauf startete die Feuertaufe. Immer noch die Zeilen der auto,motor und sport im Gedächtnis habend zuckelte ich mit 100 km/h über die A9. Als mich auf Höhe Wildon dann ein vollbesetzter Wartburg überholte, verschwanden plötzlich meine von der Presse aufoktruierten Zweifel am GSA (Vielleicht war ja auch der Zweitaktmief daran Schuld). Hämisch grinsend ließ ich den Wartburg passieren und knallte den Ganghebel auf Position 4. Als ich die Zweitaktschleuder passierte, zeigte der Tacho gut 160 km/h an. "Das ist ja ganz was Neues!", staunte die Beifahrerin. Irgendwie war mir das schon peinlich, denn normalerweise pflege ich einen eher gemütlichen Fahrstil...aber lustig war es schon. Etwas später, genauer gesagt im zähflüssigen Verkehr auf der Landstraße zwischen Sladki Vrh und Ljubljana wunderte ich mich immer wieder, warum der Drehzahlmesser (wow!) so viel anzeigt. Kurz vor Ljubljana dann kam ich dahinter, daß der X1 einen fünften Gang hat...irgendwie ungewohnt. Kurz vor der Abfahrt Postojna dachte ich, mich knutscht ein R4. Im Rückspiegel tauchte das Bild eines blauen GSA auf...wieder nix mit Individualität! Nun, immerhin war der andere Blaue ein 'Break'. Doch damit nicht genug. Die freundliche (und verdammt hübsche) kroatische Zollbeamtin sprach mich nach der routinemäßigen Paßkontrolle an und sagte mir, daß ihr Bruder genau den selben Wagen hätte...einen blauen GSA X1. Die nächste Hürde war dann die Küstenstraße. Ich hatte diese Straße als entsetzlich eng in Erinnerung (Damals war ich gerade 12 und hing, laufend vor mich hinreihernd, im Heck eines schwammigen, deutschen Produktes mit spanischem Mädchennamen). Tja, Erinnerungen täuschen. Das Gefährlichste war wohl der vor mir herfahrende Polski Fiat mit eiernden Hinterrädern.

Endlich auf Krk angelangt, testete ich die OffRoad-Fähigkeiten des GSA... sehr zum Leidwesen meiner Beifahrerin, der bei einem filmreifen Drift ein Schluck Eistee durch die Nase lief. In diesem Moment zog sie beherzt die Handbremse und würgte gleichzeitig den Ganghebel in Neutralstellung. Dann nahm sie mir den Schlüssel weg und verbannte mich auf den Beifahrersitz. "So, jetzt zeige ich dir, wie frau das macht!", sagte sie breit grinsend. Doch dann fiel ihr Blick auf das Armaturenbrett und ihre Kinnlade streifte fast die Vorderkante des Sitzes. Ihrer Kehle entsprang nur ein fragendes "Hä?". Nach kurzem Betrachten der...sagen wir...individuell gestalteten Kulisse legte die nette Dame Manöver an den Tag, daß mir Hören und Sehen verging. Unsere Favorit fahrenden Bekannten standen am Straßenrand und lachten sich halbtot. Spätestens danach und nach einer Hochrechnung des Benzinverbrauches verlor ich alle Skepsis in Bezug auf den GSA...

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  Top   |   «  ^  »   |   Print Version   |   URL: http://www.oecc.org/Narizin/Berichte/GSA-Urlaub.php   |   Stand: 01.01.1970   |   © Hannes Hromadka   
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