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SOMMER, SONNE, SAND UND MEER oder WARUM BIS 1999 WARTEN. . . . .


Jetzt, da wir von einem Schneesturm in den anderen schlittern, wo wir Lagerfeuerromantik gerne gegen eine Zentralheizung tauschen und die Schneeketten im Kofferraum wieder heimisch werden, nun ist genau die richtige Zeit, vom Sommer zu schreiben.

Nach einer wunderbaren Woche am Welttreffen in Slowenien, meinten wir, eine Steigerung sei kaum noch möglich, und doch. Nachdem wir 350 traumwandlerische Kilometer (zu nachtschlafender Zeit) nach Triest gehetzt waren, die Ente auf einer schwimmenden Tiefgarage geparkt hatten und von 35.000 PS einen Tag lang durchgeschüttelt wurden, hatten wir griechischen Sand unter den Pneus. Salzige Meeresluft, grüne Olivenbäume, meanderartige Bergstrasse und lange Sandstrände, all das verlangt nach ausgiebiger Erforschung. Wenn also nicht Souvlaki und Retsina, Weissbrot und Ouzo, das Vorwärtskommen behinderten, so sorgt wenigstens die 40° "kalte" Kühlluft für gelegentliche Verschnaufpausen. Als uns dann noch ein bärtiger Grieche mit den Worten : " I know you from Slovenia", des morgens aus dem Schlaf reißt, schien es als verdammten uns die griechischen Götter zu ewigem Verweilen. Gemeinsam besichtigt man mögliche Plätze für das Welttreffen 1999, lebt, wie es uns Andre`Citroen gelehrt hat und trennt sich mit dem gleichen Versprechen, das wir uns schon in Slowenien gegeben haben: "See you in holland, 1997 . . . ."

Wir gewöhnen uns langsam an die griechische Autobahn (asphaltierter Trampelpfad), die Ente an den griechischen Benzin, die Griechen an unseren Anblick und die Deutschen daran, daß wir sie nicht verstehen. Verwunderung über unser "Wohnmobil" verstehen wir mittlerweile auf sieben Sprachen, kopfschütteln ausgenommen. Die Durchquerung von Saloniki ist wie ducking im Cyberspace, Wien in der Rush-hour ist dagegen ein Spaziergang. Da das Reiten von Eseln nicht unbedingt als Grundlagen zur Bedienung moderner Kraftfahrzeuge herangezogen wurde, erscheint der griechische Fahrstil etwas tierisch.

Als schließlich nach drei Wochen, wir haben gerade mal Ende August und Halbzeit, auch noch alles auf Sparflamme schaltet, scheint das Glück perfekt. Einsame Strände, leere Campingplätze, bei denen du nach Ermessen zahlst (obgleich unseres bescheidenen Anblickes vielerorts der Preis einer Toilettenbenützungsgebühr am Grazer Hauptplatz gleichkam) oder "Gast" bist, die Taverne im Ort kocht nur noch für dich, und würden nicht herbstliche Gewitterwolken die griechische Sonne zu verdecken suchen, würdest du beginnen, wie jeder anständige Grieche, dir eine Hütte am Meer zu bauen. So verläßt du aber, von einem griechischen Sonnenaufgang begleitet (es ist dein erster, den du wahrnimmst) den Sommer, vertraust dich abermals einen Tag lang der "schwimmenden Kleinstadt" an, passierst amerikanische Kriegsschiffe, und spürst wieder dieses Gefühl, am Puls der Zeit zu fühlen, welches du die letzten 6 Wochen nicht vermißt hast.

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  Top   |   «  ^  »   |   Print Version   |   URL: http://www.oecc.org/Narizin/Berichte/zedi-reisen.php   |   Stand: 01.01.1970   |   © Hannes Hromadka   
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