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EIN WINTERTAG

Jeden Winter vom diesem zu schreiben ist eigentlich fad. Und doch. Angesichts 100 Tage unter einer geschlossenen Schneedecke (dieses zweifelhafte Jubiläum feierten wir Grazer kürzlich), plus 15°C und mehr in Athen und einiger Unerschrockenen die nach Laponien aufbrachen. Es gibt ja bei uns nicht genug Schnee.

So fand ich also vor einigen Tagen, das Thermometer verkroch sich mal wieder unter der -10°C Markierung, mein Auto unter einer zwei Zentimeter dicken Eisschicht vor. Man kann sich das etwa wie Mohr im Hemd vorstellen, Mohr war die Ente und Hemd war dieser transparente Überzug. Nicht das der Anblick ein gewisses Zuckerguß-Flair vermittelte, doch brauchte die Wegfahrsperre Marke "Wintertraum" ein Fläschchen Türschlossenteiser und etwas Frostschutzkonzentrat um in das Wageninnere zu gelangen.

Scheibenkratzen erübrigte sich, da der Überzug glasklar (wie unsichtbar) war, und der Tag nahm seinen Lauf. Ein Schreikrampf am Tag ist manchmal nicht genug und so überraschte uns des Nächtens ein dezenter Geruch sich verflüchtigenden Brennstoffes. Wie uns das "Handbuch für lebende Treffenfahrer" auf Seite 723 Absatz 34 lehrt, sind Gerüche, sollte sie nicht länger als einen Tag duften, nicht weiter bedeknlich, doch sollte dieser Duft, nach Benzin stinken, empfiehlt es weiter (S. 724 ff.), den Zigarettenstummel aus dem Gefahrenbereich zu entfernen, den Bierkrug weg zu stellen und das Phänomen unter Beisein anderer Experten zu untersuchen.

Die visuelle Komponente hatte die Form einer Lacke und schien ihren Ursprung unter meinem Auto zu haben. So hatte ich dann auch das Vergnügen allein, und nicht unter Beisein anderer Experten, dafür aber in schwärzester Nacht (bei ebensolchen Temperaturen wie am Morgen), den Schaden zu beheben.

Zur technischen Komponente, das Leck trat durch einen versprödeten Weichgummibenzinschlauch unter der Benzinpumpe Richtung "Kraftsofflager", der natürlich nur bei extremer Belastung (hohe Temperaturschwankungen) irgendwann aufgibt (Bei mir nach exakt 13 Jahren, 2 Monaten und einigen Tagen). Dies bringt den Ausbau der Benzinpumpe mit sich und weil man gerade dort so herumtut, ist eine Entfernung des Metalröhrchens, das am Chassis wiederum in ein weiteres, kurzes Weichgummibenzinschlauchstück mündet, sinnvoll, da diese Stück durch fortschreitende Korrosion auch gerne zur ungewollten Tankentleerung, nur viel schleichender und gemeiner (Man braucht immer einen Tank pro Woche, egal ob man fährt oder nicht), führt. Ebenfalls ist eine Sicherung jedes Schlauchüberganges mittels Schlauchbinder und eine ordentliche Befestigung der Benzinleitung am Chassis empfehlenswert.. Dies alles wurde von Citroen zwar gedacht, aber leider bei der Ausführung vergessen. 13,2 Jahre sind eben eine lange Zeit und mancher Bleiersatzstoff eben Gift für einen armen, einsamen und geplagten Gummischlauch.

2 Tage "Eu de Petrol" und "das sichere Gefühl. . . . ." war der Lohn und so am ich auch heuer wieder dazu, über den Winter zu schreiben. Wär's doch schon endlich wieder Sommer. . . ...

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  Top   |   «  ^  »   |   Print Version   |   URL: http://www.oecc.org/Narizin/Berichte/zedi-citwitag.php   |   Stand: 01.01.1970   |   © Hannes Hromadka   
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